DOKUMENTATIONEN

Mühlen in Schwaben - Dokumentation

Fischermühle und E-Werk

Weinried (Gem. Oberschönegg)

Typ: Mahlmühle, E-Werk
Gewässer: Günz
Historische Daten: 1999 stillgelegte, jedoch noch voll funktionsfähige Kunstmühle für Getreide sowie zwei in Betrieb befindliche Wasserkraftwerke.
Adresse: Am Mühlbach 2, 87770 Oberschönegg-Weinried
Nicht öffentlich zugänglich.

Die Mühle um das Jahr 1959/60.

Das Anwesen (Am Mühlbach 2, 87770 Oberschönegg-Weinried, Flur-Nr. 50/0) an der Günz besteht aus der 1999 stillgelegten, jedoch noch voll funktionsfähigen Dorfmühle (Kunstmühle für Getreide) sowie zwei in Betrieb befindlichen Wasserkraftwerken, in denen mittels Turbinen ganzjährig regenerative Energie erzeugt wird. 1967 notierte Heinrich Habel die Mühle in Weinried als Haus Nr. 94.

Die Mühle ist baulich direkt mit dem Wohnhaus der Familie verbunden.

Zur Mühle gehören noch zwei Silos, von denen der eine 1967 in massiver Bauweise, der andere in Wellblech ausgeführt worden ist.

Auf der Rückseite des Mühlengebäudes befinden sich die Gebäude zur Nutzung der Wasserkraft. Das kleinere der beiden Wasserkraftwerke steht auf der gegenüberliegenden Seite des Mühlbachs auf der Flur-Nr. 481.

Die Kunden der Mahlmühle rekrutierten sich aus den Gemeinden Babenhausen, Hörlis, Klosterbeuren, Erpishausen, Winterrieden, Kettershausen, Kirchhaslach, Herretshofen und Greimeltshofen. Gemahlen wurden Weizen und Roggen, bei einer Mahlkapazität von 7 Tonnen pro Tag.

 

Heinrich Habel, Landkreis Illertissen (= Bayerische Kunstdenkmale, herausgegeben von Torsten Gebhard und Adam Horn, Band 27, Landkreis Illertissen, Kurzinventar), München 1967, S. 224.

© Bezirksheimatpflege Schwaben und Georg Abröll, M.A.
Empfohlene Zitierweise:
Abröll, Georg: Fischermühle und E-Werk in Weinried (Gem. Oberschönegg). Aus: Bezirksheimatpflege Schwaben (Hrsg.), Mühlen in Schwaben (Dokumentation). URL: http://www.bezirk-schwaben.de/heimatpflege/dokumentationen/muehlen-in-schwaben/detailansicht/muehlendoku/300 (Abruf am 11.12.2018).