LITERATUR
MÜHLEN IN SCHWABEN

Die neue Dokumentation der Bezirksheimatpflege zu mehr als 1.000 Mühlen in Schwaben.

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Schwäbischer Literaturpreis 2017: „Spielen“

Die Verleihung fand am 14. November in Augsburg statt. Die Preisträger:
1. Preis Eleonora Hummel (Dresden); 2. Preis Michaela Hanel (Balingen/Baden-Württemberg); 3. Preis Jos Schneider (Augsburg); Sonderpreis „Junge Autorin unter 25“ an Marie Saverino (Hildesheim).

 

Verleihung des Schwäbischen Literaturpreises am 14.11. 2017 in Augsburg: v. l.: Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert und Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl (ganz rechts im Bild) freuen sich mit den Preisträgern (2. Preis) Michaela Hanel aus Balingen, (1. Preis) Eleonora Hummel aus Dresden, dem Augsburger Jos Schneider (3. Preis) über die Auszeichnungen. Im Vordergrund steht die Gewinnerin des Sonderpreises „Junge(r) Autor(in) unter 25“, Marie Saverino aus Hildesheim, (Foto: Andreas Lode).

Mit dem Motto „Spielen“ hatte der 13. Schwäbische Literaturpreis ein Thema gesetzt, das nah am Leben gehalten, zahlreiche Alltagssituationen widerspiegelt und vielleicht auch daher eine große Beteiligung hervorrief: „Spielen ist etwas, was alle Menschen können“, sagte Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert bei der Eröffnung und begründete damit diehohe Beteiligungmit 146 Einsendungen, davon 22 von jungen Autoren unter 25 Jahren: „Für uns stellt das ein deutliches Zeichen für seine Etablierung im deutschsprachigen Literaturbetrieb dar.“ Er beglückwünschte die Autoren zu Ihrem Einfallsreichtum und der Originalität ihrer Texte: „Eine Bereicherung für die schwäbische Literaturlandschaft!“ Reichert unterstrich, dass der Bezirk Schwaben mit Überzeugung neue und auch junge Autoren fördert, unterstützt von einer externen Fachjury.

Eingeladen waren Autoren, die im schwäbisch-alemannischen Kulturraum leben oder in diesem ihre biographischen Wurzeln haben. Die Teilnehmer kamen überwiegend aus Baden-Württemberg und dem bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Neun Einsendungen stammten aus dem Ausland, vor allem aus Österreich.

Der Bezirk Schwaben will Autoren anregen, ermuntern, fördern, präsentieren und auszeichnen. Neben dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität Hildesheim (Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus) begegnet immer mehr die Universität Augsburg als literarische Ausbildungsstätte und Impulsgeber, freute sich Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl. Allein vier Autoren dieser Anthologie, darunter der dritte Preisträger, Jos Schneider, wurden hier ausgebildet.

Als Initiator des Schwäbischen Literaturpreises verwies Peter Fassl auf die große Bandbreite der Schilderungen zum Thema Spielen: „Dieses Motiv eröffnete unseren Autoren ein weites Feld von autobiographisch geprägten Erinnerungsberichten. Spielen ist menschlich. Gespielt wird in allen Kulturen, in allen Lebensaltern“, so Fassl. „Am meisten gespielt wird in der Kindheit – und heute im Alter, wie mehrere Autoren zeigen. Irgendwie hat man das Gefühl, dass Spiel und Leben gar nicht so weit von einander entfernt sind, und Freud und Leid sich annähernd ausgleichen“, resümierte der Bezirksheimatpfleger.

1. Preis: Eleonora Hummel (Dresden)
2. Preis: Michaela Hanel (Balingen)
3. Preis: Jos Schneider (Augsburg)
Sonderpreis junge Autorin: Marie Saverino (Hildesheim)

Der Schwäbische Literaturpreis
Dotierungen: 1. Preis 2.000 Euro; 2. Preis 1.500 Euro; 3. Preis 1.000 Euro. Ein Sonderpreis für einen jungen Autor/junge Autorin (bis 25 Jahre) wird als Einladung zum Meisterkurs Literatur beim Schwäbischen Kunstsommer an der Schwabenakademie Irsee vergeben.

Jury
Die Jury setzte sich zusammen aus Oswald Burger, Literarisches Forum Oberschwaben; Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl; Dr. Michael Friedrichs, Wißner-Verlag; Dr. Friedmann Harzer, Universität Augsburg; Dr. Berndt Herrmann, Redaktionsleiter Aichacher Zeitung; Dr. Ulrike Längle, Franz-Michael-Felder-Archiv in Bregenz; Dr. Sebastian Seidel, Sensemble Theater Augsburg. Den Vorsitz hatte Dr. Michael Friedrichs.

Anthologie
Spielen, Wißner-Verlag Augsburg, ISBN 978-3-95786-140-5; 216 Seiten, 12,80 Euro; Herausgeber Dr. Peter Fassl

Information
Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl, Telefon 0821/3101-310; Heimatpflege(at)Bezirk-Schwaben(dot)de; www.bezirk-schwaben.de

 

Ausschreibung: 14. Schwäbischer Literaturpreis 2018 zum Thema: „Schönheit“

Der Bezirk Schwaben fördert weitgefasst schriftstellerisches Schaffen im gesamten schwäbisch-alemannischen Sprachraum mit drei dotierten Preisen sowie einem Sammelband der besten Geschichten. Ein Sonderpreis für „Junge Autoren bis 25 Jahre“ unterstützt zusätzlich den literarischen Nachwuchs. Er ist als Einladung zur „Meisterklasse Literatur“ beim Schwäbischen Kunstsommer 2019 an der Schwabenakademie Irsee (Landkreis Ostallgäu) eingerichtet.

Der Bezirks Schwaben verleiht seit 2005 den Schwäbischen Literaturpreis. 2018 ist er für einen unveröffentlichten Prosatext zum Thema „Schönheit“ ausgeschrieben: „Schönheit scheint ein menschliches Grundbedürfnis zu sein“, begründet der Initiator des Preises, Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl, das diesjährige Motiv als literarische Herausforderung für Schwabens Schriftsteller. „Wir suchen die Schönheit in der Natur, in den Gegenständen, in der Kunst und entdecken sie an vielen Orten und in anderen Menschen“, so Fassl, „ein klassischer Erzählstoff, der den Literaten einen weitgesteckten Raum für die Imagination eröffnet!“

Teilnahmeberechtigt sind Autoren, die im schwäbisch-alemannischen Kulturraum leben oder in diesem ihre biographischen Wurzeln haben. Das Preisgeld beträgt für den ersten Preis 2.000 Euro, für den zweiten Preis 1.500 Euro und für den dritten Preis 1.000 Euro. Dazu gibt es einen „Sonderpreis für junge Autoren bis 25 Jahre“. Dieser Preis wird vergeben in Form einer Einladung zur „Meisterklasse Literatur“ bei der Sommerakademie der Schönen Künste 2019 in der Schwabenakademie Irsee (Landkreis Ostallgäu). Es ist beabsichtigt, eine Anthologie mit Texten aus dem Wettbewerb zu veröffentlichen.

Einsendeschluss ist der 29. Juni 2018

Die Preisverleihung findet voraussichtlich im November 2018 in Augsburg statt. Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert und Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl freuen sich über eine rege Teilnahme.

Die Jury setzt sich zusammen aus Oswald Burger (Literarisches Forum Oberschwaben), Dr. Peter Fassl (Bezirksheimatpfleger), Dr. Michael Friedrichs (Wißner-Verlag, Augsburg), Dr. Friedmann Harzer (Universität Augsburg), Dr. Berndt Herrmann (Redaktionsleiter, Aichach), Dr. Ulrike Längle (Franz-Michael-Felder-Archiv, Bregenz) und Dr. Sebastian Seidel (Sensemble Theater, Augsburg).

Ausschreibung unter www.bezirk-schwaben.de/Literaturpreis

Kontakt
Bezirk Schwaben, Heimatpflege, Prinzregentenstraße 8, 86150 Augsburg; Telefon 0821/3101-309; heimatpflege(at)bezirk-schwaben(dot)de